Das hatte sich Johnny Cash anders vorgestellt. Am 11. Mai 1965 ging der Man in Black nach einem Konzert in Starkville, Mississippi noch mal spazieren, und der Spaziergang im Südstaaten-Städtchen endete im Starkville City Jail.

Eine wundervolle Nacht, betörend der Duft der Magnolien. Cash pflückt Blumen. Plötzlich bremst eine Polizeistreife neben ihm und nimmt ihn hopps. „Was habe ich getan?“, fragt Cash. Auf der Wache werden Blumen, Amphetaminpillen und Gitarrenpicks einkassiert. Er habe die Ausgangssperre verletzt. Ab in die Zelle! Beim gegen-die-Gitterstäbe-Treten ruiniert Cash sich seine 40-Dollar-Schuhe. Um 8:00 darf er wieder gehen.

Die Blumen und die Gitarrenpicks bekommt er zurück. Der autobiografische Song wurde ein Hit auf Cashs legendärem Johnny Cash At San Quentin-Album.

Von der Polizei verhaftet werden, ist seitdem ein beliebtes Thema im Country geworden, etwa in Lady Antebellums „Downtown“ oder in Keith Urbans „Cop Car“. Und mal ehrlich: Wer von uns möchte nicht auch einmal ein Outlaw sein?

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