Am 4. Juni 1969 setzte Johnny Cash mit dem Live-Album At San Quentin einen Country-Meilenstein.

Mitgeschnitten bei einem Konzert in der kalifornischen Justizvollzugsanstalt San Quentin, ist es Album Nr. 3 eines Gefängnis-Vierteilers von Cash, mit den weiteren Alben At Folsom Prison (1968), Pa Osteraker (1973) und A Concert Behind Prison Walls (1976).

Hier etablierte er sein Image des Outlaws und wurde der Man in Black. Die Aufnahme fängt ihn in seiner persönlich wildesten Lebensphase ein. Das Album knackte 1969 Platz 1 der US-Country und der -Popcharts, wo es sich vier Wochen lang hielt.

At San Quentin gilt im Kritikerkonsens als Cashs absolutes Meisterwerk und als eines der besten Live-Alben der amerikanischen Musikgeschichte. Einen großen Teil seines Charismas verdankt es der hörbar wilden, rauen Energie der begeisterten Häftlinge, die Cash zum Helden machen und lautstark feiern.

Hört hier rein in den Meilenstein:

Ähnliche Artikel auf Country & Co.