George Strait war schon die vorherigen drei Dekaden dafür bekannt, fabelhafte Musik zu machen. Dass sein 2009 erschienenes Album Twang keine Ausnahme bilden würde, war demnach nicht sonderlich überraschend.

Als George Strait 2009 sein – sage und schreibe – 26. Studioalbum Twang veröffentlichte, war der Erfolg vorprogrammiert. Der Megastar hatte mit dem vorangegangenem Album Troubadour wieder einmal Platin-Status erreicht. Das folgende, dreizehn Titel starke Album, wurde von Tony Brown produziert, der u.a. auch schon mit Kelly Willis und Vince Gill zusammengearbeitet hat.

Dreizehn neue Tracks brachte Twang hervor, darunter die Single „Living For The Night“, die von George Strait, seinem Sohn George „Bubba“ Strait Jr. und Songwriter Dean Dillon geschrieben wurde. Ebenso war sein Sohn am Schreibprozess zweier weiteren Songs beteiligt, „Out Of Sight, Out Of Mind“ und „He’s Got That Something Special“. „Arkansas Dave“ stammt einzig und allein aus seiner Feder.

Das Album erfuhr durchweg positive Kritiken, Brian Mansfield von USA Today brachte es auf den Punkt: „Strait lieferte schon Countryhits ab, noch bevor Taylor Swift und Carrie Underwood überhaupt geboren waren. Während der zeitgenössische Country sich vor allem an ein jüngeres Publikum richtet, macht Strait Musik für Erwachsene. Und das meisterhaft.“

Das Album wurde im Dezember 2009 für den Grammy als Bestes Country-Album nominiert sowie für einen CMA-Award als Album des Jahres, ging jedoch leider leer aus. Alleine in den USA verkaufte das Album sich über 800.000 Mal. Dennoch war es war Straits erstes Album seit Honkytonkville (2003), das keine #1-Single hervorbrachte.

Hier könnt ihr euch George Strait’s Album Twang noch einmal anhören:

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