„Ist mir eigentlich total egal“ oder „Du siehst aus, als könnte ich einen Drink vertragen“ – wer gibt bloß solche frechen Aussagen von sich? Rotzbengel Justin Moore lautet die Antwort, der es eigentlich auch gar nicht so meint. Am 12. August 2016 erschien Kinda Don’t Care, Moores viertes Studioalbum. Das Album stieg direkt auf Platz 1 der Countrycharts ein.

Schon seine Vorabsingle „You Look Like I Need A Drink“, preschte mit ordentlich Wortwitz und einem vor Selbstbewusstsein nur so strotzenden Titel voraus und gab einen Vorgeschmack auf den Sound seines aktuellen Albums. „Ich meine es gar nicht von oben herab oder gleichgültig“, so Moore über den Albumtitel. „Es ist als Herausforderung gemeint und soll die Leute auffordern, ihr Leben etwas freier zu leben und aufrichtig zu sich selbst zu sein.“ Ebenso seinen Singletitel „You Look Like I Need A Drink“, verteidigt er: „Es klingt wie etwas, dass Blake Shelton zu jemanden in einer Bar sagen könnte“. Stimmt.

Zwölf neue Titel gibt es auf der Platte von Moore zu hören, auf der Deluxe-Edition des Albums legte er sogar noch fünf weitere obendrauf. Darunter hat Moore mit hochkarätigen Songwritern zusammengearbeitet: Rhett AkinsRoss Copperman und Natalie Hemby sind nur einige davon. Auch Brantley Gilbert gibt sich als Duettpartner auf „More Middle Fingers“ erneut die Ehre, bereits für „Small Town Throwdown“ kollaborierten die beiden Musiker.

Aber Moore gibt zu, die Wahl der Songtitel hat auch noch einen weiteren Sinn: „Ich liebe solche Songs, man liest den Titel und man kann gar nicht anders, als ihn sich anhören. Das Interesse wird einfach zu sehr geweckt.“

Hört hier Justin Moores neues Album Kinda Don’t Care:

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