Am 18. November 2002 veröffentlichte Shania Twain ihr viertes Studioalbum Up! und erreichte damit Platz 1 der Country Album und der regulären Album Charts. Auch in Deutschland erreichte Up! Platz 1 der Charts, und wurde somit das erste Album der kanadischen Sängerin, das die Pole Position knackte. 2004 erhielt Twain in Deutschland sowohl den Echo als auch den Bambi als erfolgreichste Sängerin.

Das Spannende: Up! erschien in drei verschiedenen Versionen. Einer Pop-Version (Red Disk), einer Country-Version (Green Disk) und einer internationalen Version (Blue Disk). Alle drei Versionen enthielten zwar die gleiche Tracklist, die Songs wurden aber recht unterschiedlich gemischt. Auch die CD-Labels wurden für jede Ausgabe anders gestaltet, so trug die Sängerin z.B. auf der Grünen Country-CD einen Cowboyhut. Ein cleverer Schachzug der Crossover-Künstlerin, um gleich mehrere Genre-Fans zufrieden zu stellen.

Aufgenommen wurde das Album beinahe über einen Zeitraum von einem Jahr, vom Herbst 2001 bis Sommer 2002. Die Songs dafür schrieb Twain auf der ganzen Welt, dem Booklet zu Folge in Berlin, Rom, Wien, Paris, Avignon, der Provence, Mailand, Dublin, den Bahamas, den Grenadinen und Mumbai. Die Arbeit zahlte sich aus, denn zwischen September 2002 und Februar 2004 wurden acht Singles ausgekoppelt: „I’m Gonna Getcha Good!“, „Up!“, „Ka-Ching!“, „Forever And For Always“, „Thank You Baby! (For Makin‘ Someday Come So Soon)“, „She’s Not Just A Pretty Face“, „When You Kiss Me“ und „It Only Hurts When I’m Breathing“.

Nachdem sich Up! alleine in der ersten Releasewoche 874.000 Mal verkaufte, hielt sich das Album über 60 Wochen in den amerikanischen Top 100 Charts. Am 23. September 2004 wurde es mit 11x Platin ausgezeichnet – damit ist Twain die einzige weibliche Künstlerin, die in den USA drei Diamant-Alben hintereinander veröffentlichte.

2004 zog sich die Sängerin wegen Stimmproblemen komplett aus dem Showbusiness zurück. Im September dieses Jahrs erschien mit Now endlich ein langersehntes neues Album.

Hört hier noch einmal Up! in der „Green Country-Version“ von Shania Twain:

Ähnliche Artikel auf Country & Co.