Vier Country-Stars auf einen Streich: Im Sommer 1985 hatten Waylon Jennings, Johnny Cash, Willie Nelson und Kris Kristofferson mit ihrem gemeinsamen Album Highwaymen ein Riesencomeback. In einer Ära, in der viele klassische Countrysänger in Vergessenheit gerieten, schlug das Kleeblatt Wurzeln auf dem Spitzenplatz der US-Countrycharts.

Bindeglied des Quartetts war Johnny Cash, der seine Weggefährten im Vorjahr für ein Weihnachts-TV-Special zusammenbrachte. Den Song „Highwayman“ von Jimmy Webb hatte Cash kurz davor in einer Version von Glen Campbell gehört. Erstaunlich sei im Studio gewesen, wie fantastisch ihre so unterschiedlichen, markanten Stimmen gemeinsam klangen, kommentierte damals Willie Nelson. Ihre phänomenale Studioperformance brachte dem Songwriter Webb 1985 einen Grammy (Best Country Song) ein.

Nachdem ihre Version Platz 1 stürmte, legte die Viererbande mit dem Outlaw-Song „Desperados Waiting for a Train“ nach. Dann musste ein komplettes Album her, produziert von Chips Moman. Der Rest ist Country-Geschichte. Jennings, Cash, Nelson und Kristofferson produzierten gemeinsam noch zwei weitere Alben.

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