Country- und Americana-Stars haben Gedichte, unveröffentlichte Songtexte und Briefe aus dem Nachlass Johnny Cashs vertont. Produziert von seinem Sohn John Carter Cash, basiert die gerade erschienene Song-Sammlung auf dem 2017 veröffentlichten Bestseller-Buch Johnny Cash – Forever Words, The Unknown Poems. Die Songs spielten unter anderen Willie Nelson und Kris Kristofferson, Kacey Musgraves, Alison Krauss und Chris Cornell ein.

Schon zu Lebzeiten wurde Johnny Cash zur Legende, pendelte zwischen Weltruhm und Drogenabsturz, religiösem Eifer und epochalen Konzerten im Gefängnis. Forever Words zeigt erneut die Bedeutung Cashs: nicht „nur“ als Musiker, sondern auch als Lyriker und Autor, parallel mit Americana-Ikonen wie Bob Dylan und Jim Morrison.

Die Aufnahmen entstanden in Cashs ehemaligem Studio (der Cash Cabin) in Hendersonville, Tennessee. Über zwei Jahre stellte John Carter Cash Jr. dafür eine beeindruckende Künstler-Gästeliste zusammen, die sich wie ein Familientreffen der aussagekräftigsten heutigen Countrysänger liest.

Willie Nelson und Kris Kristofferson gehörten zu Cashs engstem Freundeskreis, und auch der Americana-Musiker/Produzent T Bone Burnett (O Brother Where Art Thou) ist ein großer Weggefährte des Man in Black. Kacey Musgraves folgt – wie damals Cash – ihrer ganz eigenen kreativen Vision. Im wunderbaren Bluegrass-Sound von Alison Krauss schwingt seine spirituelle Hingabe weiter. Ohne ihn würden Elvis Costello, Brad Paisley und John Mellencamp anders klingen. Er hat sie alle inspiriert und beeinflusst, nicht zuletzt seine Tochter Rosanne Cash, die mit „Walking Wounded“ ein Album-Highlight abliefert.

Hört hier rein in Forever Words: