Ein neuer Stern am Country-Pop-Himmel: Jordan Davis verknüpft in seiner Musik nahtlos klassisches, an John Prine oder Jim Croce erinnerndes Songwriter-Handwerk mit den pop-orientierten Klängen und Arrangements heutiger Country-Größen. Eine Mixtur, die dem bärtigen Sänger mit der Hipster-Optik aus dem Stand zum „Artist you need to know“ für den Rolling Stone machte. Nach seiner im letzten Jahr erschienenen, rund 100.000 Mal verkauften Hit-Single „Singles You Up“ untermauert Davis jetzt sein Talent-Versprechen mit seinem Debüt-Album Home State.

Sein Home State ist Louisiana. Wie viele andere stammt auch Davis aus einer überaus musikalischen Familie: Beide Elternteile sind, genauso wie seine beiden Geschwister, aktive Musiker. Und sein Onkel Stan Paul Davis schrieb sogar für New-Country-Star Tracy Lawrence mehrere Hits. Kein Wunder, dass sich auch bei Jordan letztendlich die Musik gegenüber Baseball und Football durchsetzte. In seiner Heimatstadt Shreveport sang er schon als kleiner Knirps im Kirchenchor, mit zwölf begann er Gitarre zu spielen. Das Talent war da.

Zunächst schien es jedoch so, dass er nach seinem Studium eine Karriere als Umweltberater einschlagen würde. Doch die Welt der Klänge und Rhythmen war stärker: 2012 schmiss er seinen Job, packte die Koffer und ging dorthin, wo man als Country- oder Country-Popmusiker hin muss: nach Nashville. Drei Jahre später landete er einen Songwriter-Deal bei einem Musikverlag, 2016 nahm ihn die Universal Music Group unter Vertrag.

Mit der Single „Singles You Up“ macht er seinen ersten Schritt im großen Musikbusiness: gut 100.000 Mal verkaufte sich der eingängige Track und landete auf Platz 14 der Country-Charts.

Wie schon auf der Vorab-Single serviert Davis auf dem gesamten Album ein ansprechendes Crossover aus intelligenten, nicht selten hintergründigen Texten, unkonventionellen Reimen und dazu großartigen Melodien. So traditions-verbunden das Songwriting sein mag, die Produktion der zwölf Titel auf Home State erfüllt alle angesagten Sound- und Arrangement-Kriterien. Tracks wie das gut gelaunt rockende „Take It From Me“, die mystisch mit sphärischen Sounds experimentierende Ballade „Slow Dance In A Parking Lot“ oder das wundervoll poetische „Leaving New Orleans“ lassen zwar an Thomas Rhett, Sam Hunt oder Kip Moore denken – doch sie besitzen eine eigene DNA: Das Charisma und die warme Stimme des aus Shreveport, Louisiana, stammenden Singer-Songwriters Jordan Davis. Ein „Artist you need to know“.

Hört hier Home State von Jordan Davis:

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