Am Wochenende musste die kanadische Country-Sängerin Shania Twain, nach einer missverständlichen Äußerung über Donald Trump, ein heftiges Twitter-Gewitter über sich ergehen lassen: Sinngemäß hatte Twain in einem Interview mit dem britischen Guardian gesagt, dass sie 2016 für Trump gestimmt hätte, weil man bei ihm wisse, woran man sei, er sei ein „transparenter Typ“.

Dabei ließ die 52-Jährige scheinbar außer Acht, dass die Äußerung gleichbedeutend mit einem generellen Pro-Trump-Statement ankam. Und sie kam damit ganz schlecht bei ihren – natürlich vorwiegend weiblichen – Fans an. Twain hatte alle Hände voll zu tun, um den Scherbenhaufen aufzuräumen.

Die Frage des Journalisten habe sie kalt erwischt, twitterte Shania Twain und entschuldigte sich bei allen, deren Gefühle sie verletzt habe. Sie sei „leidenschaftlich gegen jede Art von Diskrimierung“ und hoffe, dass es durch die Entscheidungen, die sie in ihrem Leben gefällt habe und durch ihr Umfeld klar sei, dass sie keine gemeinsame moralische Basis mit dem gegenwärtigen US-Präsidenten habe oder Werbung für ihn mache, so Twain.

Twains im September 2017 erschienenes jüngstes Album Now erreichte in Amerika und Australien Platz 1 der Charts (Platz 12 in Deutschland) und bescherte dem Country-Pop-Star ein Comeback nach 15 Jahren Auszeit.

Hört hier rein in Now: