„Niemals aufgeben!“, war Jimmie Allens Mantra, als er vor elf Jahren aus einem kleinen Ort in Delaware in die Musikmetropole Nashville zog und sich zunächst als Songschreiber für Andere durchschlug. Egal, ob er in seinem Auto lebte oder im Vorprogramm von Toby Keith auf der Stadionbühne stand, Allen verlor niemals sein Ziel aus den Augen.

Mit seiner neuen Single „Best Shot“ hat er nun voll ins Schwarze getroffen. Der akustische soulige Love-Song surft in den USA gerade hoch auf den Radiowellen. „Ich bin nicht perfekt, aber ich gebe dir meinen besten Versuch, my best shot“, singt er dort.

In Nashville gehöre Allen – neben Sam Hunt, Maren Morris und Thomas Rhett – der wachsenden Gruppe Countrysänger an, die auch Pop-, Rock- und R&B-Elemente in ihren Sound einfließen lassen, beschreibt ihn das Magazin Rolling Stone. „Möglicherweise musste ich zehn Jahre warten, bis sich Nashville diesen Genres gegenüber öffnete“, meint der Afroamerikaner.

Im Oktober 2017 erschien eine nach ihm selbst benannte EP, die nur durch Mundpropaganda eine solide Fanbase fand. Der Single-Vorgänger „Blue Jean Baby“ von Allen wurde danach zum Streaming-Hit, landete im Viral-50-Chart von Spotify auf #8, plötzlich stand Allen auf Augenhöhe mit Nashvilles A-Liga.

Er glaube, dass sich viele Hörer in „Best Shot“ selbst wiedererkennen, so Allen, der in diesem sehr persönlichen Song eine Botschaft seiner Großmutter verarbeitet hat: „Meine Großmutter sagte immer: Am Ende möchten die Frauen einfach spüren, dass du dich bemühst und es so lange versuchst, bis es klappt“, zitiert ihn der Rolling Stone. „Egal wie hart es wird, ich gebe dir meinen best shot“.