Marren Morris neue Ballade „I Could Use A Love Song“ wird von den Bildern einer zerbrechenden Beziehung begleitet und wirft die Frage auf, was es kostet, seine Träume zu verfolgen.

Regie für das neue Video führte erneut Alon Isocianu, der bereits Morris quietschbuntes „80s Mercedes“ Video drehte. Erzählt wird die Geschichte von einer Tänzerin (gespielt von Shelley Henning, „Days Of Our Lives“), deren Freund (Garrett Hines, „The Big Short“) ihre ambitionierten Pläne zunächst nicht ganz ernst nimmt, aber bald feststellen muss, dass sich die beiden aufgrund ihrer Träume voneinander entfernen.

Morris äußerte sich auf Lena Dunhams Blog zu ihren ehrlichen Songtexten: „Ich schreibe über Sex und den selbstverursachten Schmerz, das Arschloch am Ende einer langen Beziehung zu sein; jung und betrunken mit deinen Freundinnen zu sein oder einfach nur eine sinnlose, aber spaßige (und manchmal notwendige) Affäre zu haben. Dinge, die mich nicht immer wie ein prüde Heilige aussehen lassen, aber sie sind unerschütterlich ehrlich, und ich könnte es nicht auf Papier schreiben oder singen, wenn ich es nicht persönlich erlebt hätte.“

Weiter erzählte die frisch gebackene Grammy-Gewinnerin: „Ich schreibe vor allem über das Leben. Was mich allerdings an der Perspektive von Frauen in der Country Music frustriert, ist, dass man entweder darüber singen soll, wie man von einem Liebhaber verachtet wurde oder darüber, dass man einen Jungen süß findet und von ihm beachtet werden möchte. Und das wäre ja schon ausgefallen. Dazu kommt, dass die Songs dann noch sehr Mainstream und bloß nicht kontrovers sein sollten und der ästhetische Druck für eine Frau, die bitte hübsch und sexy sein soll, aber bloß nicht sexuell oder den Wunsch äußern soll, die Zuneigung eines Mannes zu gewinnen.“

Seht hier das neue Video zu „I Could Use A Love Song“ von Maren Morris: